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<pre>Somit kann bei der Heimpremiere gegen die Hertha also kaum etwas schiefgehen – möchte man meinen. Wäre da nicht die aus BVB-Sicht alles andere als zufriedenstellende Bilanz der jüngsten fünf Auseinandersetzungen.  <p> Auch im ersten Match nach der Rose-Ã„ra gab es für Leipzig eine Niederlage. Mit dem 1:3 im Halbfinale des DFB-Pokals in Stuttgart verpassten die Bullen den fünften Finaleinzug in den letzten sieben Jahren. In der Bundesliga können sie auf nur einen Sieg an den letzten sechs Spieltagen zurückblicken. Mit 42 Punkten nach 27 Partien absolvieren die Sachsen ihre zum Vergleichszeitpunkt schwächste BL-Saison.  <p>  Das montägliche Aufeinandertreffen scheint sich nun sogar ganz besonders für einen weiteren einträglichen Abstecher anzubieten; statistisch dürften die Chancen noch nie besser gestanden haben, aus Dortmund etwas mitzunehmen. <p> für den „Effzeh“ ist es nach dem Krisen-Gipfel gegen Bremen das zweite emotionale Endspiel. Sollte auch im Derby gegen Leverkusen der Knoten nicht platzen, könnte es für Trainer Peter Stöger womöglich wirklich eng werden. <p>  Trotz des 4:0-Kantersieges in Stuttgart war seiner Meinung nach bei weitem noch nicht alles perfekt.  </pre>


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<pre>Nach aller Voraussicht haben die Werks-Kicker schließlich schon mit einem „normalen“ Dreier zum Saisonabschluss alle Hände voll zu tun.  <p> Einmal mehr war die BVB-Defensive offen wie ein Scheunentor. Das war sie allerdings schon während des fulminanten Saisonstartes, als das Team von einem Schützenfest zum nächsten eilte – nur haben die Gegner diese Geschenke damals nicht genützt.  <p>  Ist die Gefahr eines Absturzes natürlich tatsächlich nicht gänzlich aus der Luft gegriffen, hat sich die Mannschaft die so erfreuliche Momentaufnahme jedoch redlich verdient: Nach einem etwas flauen Herbst, wurde zuletzt wieder an den ebenfalls schon gelungenen Saisonstart angeknüpft. <p> Entsprechend konnte es nicht überraschen, dass sich die jeweiligen Hintermannschaften auch im direkten Vergleich als nicht bundesligatauglich erwiesen; auf Seiten des HSV hatte insbesondere der kürzlich entthronte Kapitän Djourou wieder einmal einen rabenschwarzen Tag erwischt. <p>  Am vergangenen Wochenende setzte sich Leverkusen im Rhein-Derby gegen den FC Köln mit 2:1 durch. Die Herrlich-Truppe zeigte Comeback-Qualitäten und verwandelte einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg. Leon Bailey (54.) und Sven Bender (73.) erzielten die Treffer für die Herrlich-Elf.  </pre> 


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<pre> Zudem boten die Schalker beim bislang letzten Gastspiel — in München beim FC Bayern — eine Top-Leistung, die nur aufgrund der beiden Fehler von Torhüter Ralph Fährmann nicht zum Erfolg führte.  <p> Während die Probleme in der Defensive weiterhin vorhanden waren, war das Offensivspiel — vor allem im Vergleich zur Vorwoche gegen Augsburg — wieder deutlich besser.  <p>  Das Amt von Viktor Skripnik hat interimistisch Alexander Nouri übernommen, der nun im zweiten Spiel unter seiner Leitung mit Bremen endlich anschreiben konnte. Der Befreiungsschlag erfolgte am 5. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg, als nach einem dramatischen Spiel ein Sieg in letzter Minute eingefahren werden konnte. <p>  Obwohl der Werkself das prinzipielle Bemühen nicht abgesprochen werden konnte, noch irgendetwas Brauchbares aus der verfahrenen Situation zu machen, vermochte die Kreativabteilung in der Folge keine nennenswerte Torchance aus dem Spiel heraus zu inszenieren. <p>  In zwölf Aufeinandertreffen zwischen Düsseldorf und Mainz gab es jeweils vier Siege und vier Unentschieden.  </pre>


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<pre> Bis dahin erwartet den Ligaprimus jedoch ein hartes Stück Arbeit, weiß auch Mats Hummels, der – mit großem Respekt vor den Rasenballsportlern – von „einer verdammt harten und intensiven Aufgabe spricht“.  <p> In der Gesamtbilanz hat Düsseldorf mit 5:7-Siegen das Nachsehen, doch im Oberhaus hat die Fortuna von sechs Duellen nur ein einziges verloren (2 Siege, 3 Remis).   <p> Nach sieben Dreipunkter in Folge mussten sich die Bayern in Leverkusen mit 1:3 geschlagen geben. <p>  für die Wettanbieter ist die Sache daher mehr als eindeutig: Sie schlagen sich, wenig überraschend, allesamt auf die Seite der Hausherren, mit dem Resultat, dass eine bayerische Sieg-Quote nicht gerade den großen Reibach verspricht.  <p> Dazu kommt: Augsburg fühlt sich in der Fremde bislang recht wohl und hat nur eine Niederlage einstecken müssen — zum Auftakt mit 0:1 beim HSV. Von den folgenden vier Gastspielen wurden zwei gewonnen, unter anderem zuletzt in Bremen mit 3:0.  </pre>


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<pre> Nun stecken sie wieder mittendrin im Abstiegskampf und die Frage ist, wie sie mit dieser neuen, alten Situation umgehen. Zudem sind viele Leistungsträger, wie Werner, Didavi oder Kostic wohl lieber mit ihren (zukünfitgen) Verträgen als mit der Zukunft des Vereins beschäftigt.  <p> Zusätzliche Schubkraft für die schwere Prüfung in München hat den Schanzern die gefühlte Niederlage aber sicherlich nicht verliehen: In der Allianz Arena wird der krasse Außenseiter somit wohl oder über allein auf die Magie des Derby-Feelings setzen müssen.  <p>  Die stattdessen gebuchte Teilnahme am Verlierer-Cup dürfte die Position von Roger Schmidt in Leverkusen schon ein wenig schwächen — noch heftigere Diskussionen um einen Verbleib des Trainers werden allerdings vermutlich einmal mehr in Gelsenkirchen entbrennen. <p>  Wenig überraschend juckt das die Bayern keinen Meter, die das letzte Gastspiel beim BVB mit 4:0 gewannen. Unter der Woche gewannen sie gegen PSG auch ihr siebtes Pflichtspiel in Folge. In keiner dieser letzten sieben Partien gab es ein Gegentor. Selbst stellen die Münchner mit 36 Toren nach elf BL-Spieltagen die mit Abstand beste Offensive der Bundesliga.  <p> In den vier Liga-Spielen unter Heynckes kassierten die Bayern nur ein Gegentor — beim 3:1 in Dortmund. Zum Vergleich: In den letzten vier Liga-Spielen unter Carlo Ancelotti waren es insgesamt vier.  </pre>


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